Gottesbild

Der Dreiklang der unser Handeln beeinflusst

In dieser Serie gehört das Gottesbild auch dazu. Je nachdem welches Gottesbild bei uns vorherrschend ist, wird das Weltbild und das Menschenbild auch beeinflusst. Es besteht ein Dreiklang dieser drei Vorstellungen, welche nicht voneinander entkoppelt werden können.

Natürlich ist dies ein sehr komplexes Thema, wie schon das Menschenbild und auch das Weltbild. Jedoch versuche ich hier plakativ darzustellen, inwiefern uns diese Überzeugungen in unserem Alltag beeinflussen. Ich stelle zwei extreme dar, in dem Wissen, dass auch verschiedenste Mischformen möglich sind. Jedoch empfehle ich, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man Gott sieht.

Gott als Vater:

Wenn Gott vorzüglich als Vater wahrgenommen wird, sind wahrscheinlich folgende Attribute Gottes im Vordergrund: liebevoll, barmherzig, beziehungssuchend, beschützend, wohlwollend etc. Diese Attribute Gottes finden wir alle auch in der Bibel. Sie können folgende Gefühle auslösen: Geborgenheit, Annahme und Sicherheit.

Gott als Richter:

Wenn wir Gott als den Richter dieser Welt sehen, sind folgende Attribute Gottes vorherrschend: strafend, gerecht, heilig, herrschend, allmächtig, kontrollierend etc. Auch diese Attribute Gottes können wir in der Bibel herauslesen. Sie können folgende Gefühle auslösen: Ehrfurcht, Gehorsam und Dankbarkeit

Natürlich sind dies nicht alle Attribute Gottes und auch die Listen der Gefühle sind nicht vollständig. Wenn wir Gott jedoch in der Tendenz eher als Vater oder Richter sehen, wird unser Menschenbild (wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen) und unser Weltbild beeinflusst. Gott ist sowohl als auch und dennoch fühlt sich jede:r von einem Extrem mehr angezogen.

Welches Gottesbild hast du und inwiefern beeinflusst das dein Handeln? 

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